Maler Franz Ringel 71-jährig verstorben

Der Österreichische Maler Franz Ringel ist am Freitag verstorben. Das Gründungsmitglied der Gruppe „Wirklichkeiten“ verstarb an den Folgen einer bereits länger andauernden Krankheit im engsten Familienkreis in seinem Geburtsort Graz, wie die Familie des Künstlers der APA mitteilte.

Wie die weiteren Mitglieder der „Wirklichkeiten“-Gruppe zeichnete sich Ringels Werk durch die Auflehnung gegen die dominierenden Abstrakten rund um die Wiener Schule des Phantastischen Realismus in den 1960er Jahren aus.

Ringel wurde am 1. April 1940 in Graz als Sohn eines Rossknechts und einer Wäscherin geboren. In Wien studierte er bei Hans Knesl an der Angewandten und später an der Akademie bei Albert Paris Gütersloh. Ringels Arbeiten sind durch einen expressiven Gestus und intensive Farbigkeit gekennzeichnet. Mit 40 widmete er sich in seinem Oeuvre verstärkt einer „grünen“ Phase. Der Ringel-Experte Peter Gorsen bezeichnete den „abstrakten Pantomimen“ als in der „österreichischen Tradition der expressiven Körpermalerei“ stehend.

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