Nach Tod von Kind in Klinik: Tiroler Grüne fordern Verbesserungen

Der tragische Tod eines dreijährigen Mädchens reihe sich in eine „inzwischen lange Kette von Fehlern und Versäumnissen“, betonte Klubobmann und LAbg. Georg Willi.

Innsbruck - Nach dem Tod eines dreijährigen Mädchens nach einem Routineeingriff am Freitag haben Tirols Grüne eine systematische Änderung an der Innsbrucker Kinderklinik gefordert.

Dieser tragische Tod reihe sich in eine „inzwischen lange Kette von Fehlern und Versäumnissen“, betonte Klubobmann und LAbg. Georg Willi in einer Aussendung am Sonntag: „Ich kann nicht mehr glauben, dass alles, was da passiert, schicksalhaft ist“.

Natürlich habe die medizinische Kunst ihre Grenzen. Die untypische Häufung von tragisch endenden Behandlungsverläufen an der Innsbrucker Klinik, insbesondere an der Anästhesie verlange nach Änderungen.

Die Kinderklinik müsse mehr Personal bekommen und die Behandlungsabläufe verbessert werden. Die medizinische Qualität müsse auf „europäisches Spitzenniveau“ angehoben werden. Gesundheitslandesrat Bernhard Tilg (V) ist laut Willi gefordert, „sofort alle Vorgänge an der Klinik zu überprüfen“. (APA)

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