US-Militär plant Verstärkung in Golfregion

US-Präsident Obama plant laut einem Pressebericht nach dem Abzug der Truppen seines Landes aus dem Irak eine Verstärkung der Militärpräsenz am Persischen Golf. Dieser Schritt könnte zusätzliche Kampftruppen in Kuwait einschließen, um etwa auf eine Konfrontation mit dem Iran oder ein Sicherheitschaos im Irak vorbereitet zu sein, wie die „New York Times“ am Sonntag berichtete.

Obama hatte unlängst angekündigt, nach gut acht Jahren Krieg alle US-Soldaten bis Jahresende aus dem Irak heimzuholen. Allerdings wird eine Instabilität in der Region als Folge des Abzugs befürchtet.

Die US-Regierung erwäge überdies, zusätzliche Kriegsschiffe in den Persischen Golf zu entsenden, meldete die Zeitung unter Berufung auf Militärs und Diplomaten weiter. Washington wolle auch die militärische Kooperation mit den im Golf-Kooperationsrat (GCC) zusammengeschlossenen Ölstaaten Saudi-Arabien, den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE), Bahrain, Katar, Kuwait und Oman stärken. Über den Umfang der Kampftruppen in Kuwait werde derzeit noch verhandelt.


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