Südtiroler knapp unterhalb des Großglockners verunglückt

Ein ÖAMTC-Rettungshubschrauber barg den Verletzten in 3750 Meter Höhe.

Lienz – Zwei Südtiroler Bergsteiger sind am Sonntagnachmittag bei einer Bergtour am Großglockner knapp unterhalb des Gipfels verunglückt. Ein Kletterer stürzte 15 Meter ins Seil, er erlitt Schädelverletzungen. Er und sein Bergkamerad wurden vom ÖAMTC-Notarzthubschrauber geborgen.

Die beiden Kletterer waren auf dem Nordwestgrat unterwegs gewesen, als der Vorankletternde in rund 3750 Meter Seehöhe den Halt verlor und ins Seil stürzte. Sein Kamerad alarmierte die Rettungskräfte, der Verletzte wurde mittels Tau an Bord geholt und ins Krankenhaus nach Lienz geflogen. Anschließend flog der Helikopter noch einmal auf den Berg und barg den zweiten Bergsteiger. Dieser war unverletzt geblieben, hatte aber einen schweren Schock erlitten. Er wurde bei der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe abgesetzt, wo sich die Bergrettung um ihn kümmerte.

Die beiden Männer sind 34 und 27 Jahre alte Südtiroler, sie galten als erfahrene Bergsteiger. Ursache für den Alpinunfall war, dass der 34-Jährige im letzten Steilaufschwung mit den Steigeisen am Fels ausgerutscht war. (APA)

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