OECD: Inflation klettert auf Drei-Jahres-Hoch
Die Teuerungsrate in den OECD-Ländern stieg im September auf 3,3 Prozent. Zuletzt war die Rate im Oktober 2008 so hoch.
Innsbruck – Die Verbraucherpeise in den OECD-Ländern sind auch im September gestiegen. Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) errechnete eine Jahresinflationsrate von 3,3 Prozent bis September 2011.
Das ist der höchste Wert seit Oktober 2008. Bis August betrug die Rate noch 3,2 Prozent. Die Verbraucherpreise bis September lagen in Österreich etwas über dem OECD-Durchschnitt bei 3,6 Prozent.
Ohne Lebensmittel und Energie lag die Teuerung bis September bei nur 1,9 Prozent (1,8 Prozent bis August). Hohe Energiekosten sorgten für einen Schub der Verbraucherpreise um 14,2 Prozent. Diese konnten teilweise von den langsamer gestiegenen Lebensmittelpreisen ausgeglichen werden (4,2 Prozent).
In der Eurozone kletterte die Inflationsrate mit drei Prozent im September ebenso auf ein Drei-Jahres-Hoch. Die Teuerungsrate im August lag noch bei 2,5 Prozent. (tt.com)