Beamte

Gemeinde- und Städtebund wollen Verhandlungsergebnis mittragen

Die 4,65 Prozent-Forderung der Gewerkschaft hält der Gemeindebund für das „übliche Geplänkel“.

Wien – Gemeindebund und Städtebund wollen das Ergebnis der derzeit auf Bundesebene laufenden Gehaltsverhandlungen für den öffentlichen Dienst mittragen. Die Forderung der Beamtengewerkschaft nach einem Plus von 4,65 Prozent am gestrigen Mittwoch hält Gemeindebund-Präsident Helmut Mödlhammer (ÖVP) allerdings für das „übliche Geplänkel“ der ersten Verhandlungsrunde, wie er am Donnerstag erklärt.

Gemeindebund und Städtebund sind mit Vertretern bei den Beamten-Gehaltverhandlungen dabei. Man werde das ausverhandelte Ergebnis respektieren und den Gemeinden empfehlen, es nachzuvollziehen, sagt Mödlhammer. Wenn einzelne Länder anderes vorhätten, sollten sich diese mit den Interessensvertretungen vor Ort in Verbindung setzen.

Mödlhammer hält nichts von Nulllohnrunden

Der Gemeindebund-Präsident stellt aber auch gleich klar: „Ich halte nichts von Nulllohnrunden“, die Bediensteten seien keine großartigen Verdiener. Die erste Gewerkschaftsforderung hält Mödlhammer allerdings auch für das „übliche Geplänkel“ - ein Abschluss unter diesen Bedingungen sei nicht möglich.

Das Ergebnis respektieren will auch der Städtebund: Es sei Tradition, das Ergebnis mitzutragen und es den Mitgliedsstädten zu empfehlen, meinte eine Sprecherin. Momentan gebe es keinen Grund, davon abzuweichen. Zur Forderung der Gewerkschaft will man sich mit Verweis auf die laufenden Verhandlungen derzeit nicht äußern. (APA)