Gottschalk schweigt weiter zur „Wetten, dass..?“-Nachfolge
Das Rätselraten um die Nachfolge von Thomas Gottschalk geht weiter.
Leipzig – Auch vor seiner vorletzten „Wetten, dass..?“-Ausgabe lässt sich Moderator Thomas Gottschalk nicht in die Karten schauen. Weder zur Person seines Nachfolgers noch über seine Pläne oder das veränderte Konzept Europas größter Samstagabendshow wollte er sich am Freitag auf einer Pressekonferenz in Leipzig äußern. Dabei wird mit Hape Kerkeling am Samstag zur 198. „Wetten, dass..?“-Folge in Leipzig der Topfavorit der Gottschalk-Nachfolge erwartet. „Ich habe mit Hape Kerkeling noch nicht darüber gesprochen, er mit mir noch nicht. Inwieweit er sich morgen aus der Affäre stiehlt, wird man sehen“, sagte Gottschalk. Für ihn sei dies eine Frage untergeordneter Priorität.
„Ich bin wie ein Hund, der bis zum nächsten Fressnapf denkt“, entgegnete Gottschalk auf die Frage nach seiner Zukunft und der Sendung. Einmal mehr bekräftigte er: Raten werde er seinem Nachfolger gar nichts, „doch sollte er möglichst viel von meinen Eigenschaften haben: hübsch und Humor wäre auch nicht schlecht“. Nach Gottschalks Abschied (3. Dezember, Friedrichshafen) sei die erste Show mit neuem Entertainer und verändertem Konzept für das erste Halbjahr 2012 geplant, so ZDF-Unterhaltungschef Manfred Teubner. Die Programmplaner seien in den letzten Zügen. „Die Sendung wird dann nicht mehr „Wetten, dass..?“, sondern „Gottschalk weg“ heißen“, kommentierte Gottschalk. Der 61-Jährige führt seit mehr als 23 Jahren durch die Show. Gleichwohl könne er sich vorstellen, als Gast auf der Wettcouch Platz zu nehmen.
Als Wettpaten werden zu Gottschalks 149. „Wetten, dass..?“-Ausgabe neben Kerkeling noch Otto Waalkes und Dirk Bach, die Schauspieler Justin Timberlake und Andrea Sawatzki sowie Boxweltmeister Wladimir Klitschko erwartet. Die Showacts bestreiten Udo Lindenberg und Clueso, David Garrett, das Musical „Kein Pardon“, Batman und Cello. „Ich gehe jedes Mal davon aus, ich mache die beste Sendung, die ich je gemacht habe. Bisher ist das aber noch nie passiert. Jetzt habe ich noch zwei Mal die Chance“, sagte Gottschalk. Seine Entscheidung, „Wetten, dass..?“ aufzugeben, hat er nach eigenen Worten noch nicht bereut. (dpa)