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Lkw-Chauffeur fuhr mit 2,46 Promille durch Pfändertunnel

Der 41-Jähriger aus Polen geriet über Fahrbahnmitte und verursachte Unfall

Bregenz – Ein stark betrunkener Lkw-Chauffeur aus Polen hat am Samstagabend im einröhrigen Pfändertunnel auf der Rheintalautobahn (A14) bei Bregenz einen Unfall verursacht und anschließend Fahrerflucht begangen. Wahrscheinlich aufgrund seiner Alkoholisierung von 2,46 Promille geriet der 41-Jährige gegen 18.40 Uhr über die Fahrbahnmitte und streifte mit dem Außenspiegel seines Schwerfahrzeugs den Außenspiegel eines entgegenkommenden Lkw. Der Mann setzte seine Fahrt dennoch fort, er wurde laut Sicherheitsdirektion im Bereich der Auffahrt Dornbirn-Nord von der Autobahnpolizei angehalten.

Am touchierten Sattelzug, der von einem 26-jährigen Polen gelenkt wurde, wurde neben dem Außenspiegel auch die Seitenscheibe beschädigt. Der 41-Jährige wird bei der Staatsanwaltschaft und der Bezirkshauptmannschaft angezeigt.

Etwa zur selben Zeit wurden bei einem weiteren Unfall auf der A14 bei Klaus (Bezirk Feldkirch) in Fahrtrichtung Deutschland zwei Frauen im Alter von 45 und 21 Jahren leicht verletzt. Die 45-Jährige aus Feldkirch geriet mit ihrem Auto ins Schleudern, das daraufhin gegen die Außenleitschiene prallte und anschließend in der Fahrbahnmitte stehenblieb. Eine nachkommende 21 Jahre alte Pkw-Lenkerin aus Götzis (Bezirk Feldkirch) dürfte den total beschädigten Wagen der 45-Jährigen zu spät bemerkt haben. Sie startete zwar ein Ausweichmanöver, die beiden Wagen streiften einander dennoch.