Gitarrenvirtuose und schwächelnde Legende

Warm-kalt: Dieses Wechselbad der Gefühle bescherten Mark Knopfler und Bob Dylan am Dienstagabend ihren Fans.

Innsbruck – 7500 Besucher strömten in die Innsbrucker Olympiahalle, um das als Sensation angekündigte Doppelkonzert zu erleben. Bob Dylan und Mark Knopfler, die zusammen rund 300 Millionen verkaufte Tonträger aufweisen, bestritten mit ihren Bands jeweils eine Konzerthälfte. Bei einigen Dylan-Songs griff Knopfler noch in die Saiten bis der Großmeister das Ruder übernahm. Knopfler eröffnete den Abend und legte einen Auftakt nach Maß hin. Der Gitarrenvirtuose machte schnell klar, dass er sich seit seinem Ausstieg bei den Dire Straits neu erfunden hat. Etwas was Dylan mit seinen ständig wechselnden Arrangements und Interpretationen seit Jahrzehnten vorexerziert. Doch selbst bei eingefleischten Dylan-Fans machte sich an diesem Abend Ernüchterung breit - die Stimme der Legende ist schwer in Mitleidenschaft gezogen.

Lesen Sie eine ausführliche Kritik in der Donnerstagausgabe der Tiroler Tageszeitung.