Wirtschaftspolitik

Tokioter Polizei ermittelt im Olympus-Finanzskandal

Es gehe um mögliche Finanzrechts-Verstöße. Die Polizei habe interne Bilanzunterlagen angefordert.

Tokio – Die Tokioter Polizei hat einem Medienbericht zufolge wegen des Finanzskandals beim Kamerahersteller Olympus Ermittlungen eingeleitet. Gegenstand der Untersuchung sei das Verheimlichen von Verlusten durch Wertpapier-Geschäfte, meldete die Zeitung „Yomiuri“ am Donnerstag.

Es gehe um mögliche Finanzrechts-Verstöße. Die Polizei habe interne Bilanzunterlagen angefordert. Auch sollen Manager und andere Personen befragt werden. Olympus-Aktien waren angesichts der Entwicklung zunächst vom Handel ausgesetzt.

Der Konzern hatte Anfang der Woche eingeräumt, über Jahrzehnte hinweg Verluste aus Wertpapier-Geschäften verheimlicht und falsch verbucht zu haben. Dabei könnte es um etwa 1,5 Milliarden Dollar gehen. (APA/Reuters)