Bildungsvolksbegehren

Reaktionen: Androsch sieht „höchst respektables Ergebnis“

Hannes Androsch erwartet sich, dass Bildung auch das bestimmende Thema der nächsten Nationalratswahlen sein wird.

Wien – „Ein höchst respektables Ergebnis“ hat das Bildungsvolksbegehren aus Sicht seines Initiators, dem Ex-SP-Vizekanzler und Industriellen Hannes Androsch, eingefahren. „Das ist für uns ein Auftrag und eine Legitimation, dieses zentrale Anliegen für die Zukunft des Landes weiterzuverfolgen“, sagte er bei seinem Besuch im Büro der Initiative, wo er von einem als „Bildungsneandertaler“ verkleideten Schauspieler empfangen wurde. „Die Politik wird nicht daran vorbeikommen.“

Androsch erwartet sich, dass Bildung auch das bestimmende Thema der nächsten Nationalratswahlen sein wird. Wer dies nicht beherzige, „wird ein böses Erwachen haben“, so Androsch in Richtung der ÖVP, die sich gegen das Volksbegehren ausgesprochen hatte.

Es gelte nun, „aus einem nationalen Schulterschluss eine nationale Kraftanstrengung“ zu machen und damit für eine ehestmögliche Umsetzung zu sorgen, so Androsch. Gemeinsam mit der Politik müsse ein Zeitplan entworfen werden, welche Maßnahmen bis wann umgesetzt werden können.

Was die Zahl der Unterstützer des Volksbegehrens angeht, kann diese laut Androsch „gar nicht die darüber hinausgehende Unterstützung widerspiegeln“. Er berichtete, dass etwa in Graz Unterstützer an ihrer Unterschrift gehindert wurden, da Ämter früher zugesperrt wurden, als angeschrieben war. (APA)