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Reality Soap mit Richard Lugner steht offenbar vor dem Aus

„Die Lugners“ werden offenbar eingestampft. Grund ist die angebliche Gleichgültigkeit von Mörtl gegenüber Katzis Erkrankung.

Wien – Die Reality Soap „Die Lugners“, die das Leben des extrovertierten Bauunternehmers Richard Lugner zeigt, steht offenbar vor dem Aus. Grund dafür sei die zumindest nach außen hin getragene Gleichgültigkeit des 79-Jährigen über die Krebserkrankung seiner um 57 Jahre jüngeren Freundin „Katzi“ Anastasia Sokol, berichtet das Nachrichtenmagazin „News“.

Martin Gastinger, ATV-Programmchef, finde es unverständlich, dass sich Lugner über den gesundheitlichen Zustand seiner Freundin offenbar keine Sorgen mache. Der österreichische Privatsender, auf dem die momentan pausierte Sendung seit dem Jahr 2003 läuft, überlegt jetzt, diese ganz abzusetzen.

Bekanntheit erlangte Lugner vor allem durch seine prominenten Opernballgäste, wie Paris Hilton oder Dieter Bohlen.

Die Dreharbeiten zu der Reality-Soap wurden abgesagt, nachdem die junge Freundin des Bauherrn auf erschreckende 32 Kilogramm abgemagert war. Offiziell hieß es, sie sei krank. Zunächst wurde über eine Krebserkrankung spekuliert, dann hieß es, sie sei Magersüchtig.

„Ich kann nicht verantworten, mit denen irgendetwas zu drehen, solange ich nicht die Gewissheit habe, dass die Anastasia gesund ist“, erklärt Gastinger im „News“-Gespräch.

Dass Anastasia nicht gesund sei, sage Lugner selbst, so Gastinger: „Herr Lugner sagt zu mir, sie speibt ihm ständig das Haus voll.“

Lugner entgegnet dem Programmchef wenig. Er deutet aber an, dass es bereits Angebote von deutschen Medien gäbe, TV-Formate mit den Lugners zu machen. ATV will mit neuen Folgen erst dann beginnen, wenn sichergestellt ist, dass es „Katzi“ gut geht und sie in ärztlicher Behandlung ist.

Wie „News“ außerdem berichtet, könnte auch Lugners Opernball-Besuch wackeln, weil er 2011 mit Berlusconis Bunga-Bunga-Affäre Ruby Rubacuori antanzte. „Es hat geheißen, dass ich einen ‚Nutten-Ball‘ drauß mache und keine Karten mehr bekomme“, so der Baumeister. (dapd/tt.com)