Papst Benedikt XVI. leidet an „leichter Hüftarthrose“
Also doch: Die Reaktivierung einer fahrbaren Plattform im Vatikan hat gesundheitliche Gründe. Papst Benedikt leidet unter einer Alterserscheinung.
Rom – Papst Benedikt XVI. macht nach Angaben des italienischen Vatikanexperten Andrea Tornielli eine „leichte Hüftarthrose“ zu schaffen. Daher habe der Papst Mitte Oktober darum gebeten, beim Zurücklegen längerer Strecken die bereits von seinem Vorgänger Johannes Paul II. gebrauchte fahrbare Plattform zu benutzen, so Tornielli am Freitag in seinem Blog „vaticaninsider“.
Laut dem Journalisten der Turiner Zeitung „La Stampa“ leidet „etwa jeder zweite Über-60-Jährige“ an einer solchen Hüftarthrose. Als Berater Benedikt XVI. daraufhin empfahlen, wieder auf die „Sedia gestatoria“ - den tragbaren päpstlichen Thronsessel - zurückzugreifen, habe der Papst entschieden abgelehnt, so Tornielli. Bereits seit längerem war deutlich, dass der 84-Jährige Probleme beim Gehen hat. So muss er z. B. von Mitarbeitern gestützt werden, wenn er steile Stufen zum Altar hinaufsteigt.
Erschwerend hinzu kommt noch das Gewicht der liturgischen Gewänder, wie man im Vatikan betont. Benedikt XVI. greife für große Gottesdienste gern auf Messgewänder seiner Vorgänger zurück, die teilweise aus schweren Textilien erstellt wurden. Innerhalb des Apostolischen Palastes benutzt der Papst laut Tornielli gelegentlich auch einen Gehstock.
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