NBA-Lockout: Clubs öffnen Hallen, Transfer-Gespräche wieder erlaubt

Bis zum 9. Dezember dürfen die Basketball-Profis allerdings nur individuell trainieren und keine neuen Verträge unterzeichnen.

New York - 153 Tage nach Beginn der Aussperrung dürfen die NBA-Profis von diesem Donnerstag an wieder in den Hallen ihrer Clubs trainieren. Nachdem sich Liga und Spieler am vergangenen Samstag auf eine „vorläufige Vereinbarung“ für einen neuen Tarifvertrag geeinigt hatten, lockerten die NBA-Verantwortlichen nun das mehr als vier Monate geltende Verbot. Allerdings dürfen sich die Akteure nur individuell fit halten, ein Teamtraining ist erst ab dem 9. Dezember erlaubt, wenn die Vorbereitungscamps der 30 Clubs offiziell beginnen sollen.

Auch der Transfermarkt wird in den kommenden Tagen heftig in Bewegung kommen. Die NBA teilte mit, dass die sogenannten Free Agents, also Profis ohne Vertrag, und die Clubs seit Mittwoch (Ortszeit) wieder über Wechsel verhandeln dürfen. Während des kompletten Arbeitskampfes war es beiden Seiten untersagt, miteinander Kontakt zu haben. Verträge dürfen aber ebenfalls erst ab dem 9. Dezember unterzeichnet werden.

Voraussetzung für die Regelungen ist, dass Liga und Spieler den neuen Tarifvertrag bis dahin unterzeichnen. Dies gilt aber als sicher. Die Profis haben die Neugründung ihrer Spielergewerkschaft bereits in die Wege geleitet. Ist dies geschehen, werden beide Parteien über den Deal abstimmen.

Die Saison soll dann am 25. Dezember beginnen und 66 Partien pro Team umfassen. Um das Comeback der Liga zusätzlich anzuheizen, will die NBA am ersten Weihnachtstag offensichtlich mit fünf statt drei Partien starten. Dies berichtete die „New York Times“. (dpa)

TT-ePaper gratis lesen

Die Zeitung ab sofort bis auf Weiteres kostenlos digital abrufen

TT E-PaperTT E-Paper

Kommentieren


Schlagworte