Weihnachtsgeld ließ Taschen der Tiroler füllen

Für einen durchaus „zufriedenen“ Handel hätte Schneefall den Umsätzen noch einen „letzten Kick“ gegeben.

Innsbruck - In Tirol hat am zweiten Adventsamstag das inzwischen am Konto eingetroffene Weihnachtsgeld die Kassen klingeln und die Taschen der Kaufwütigen füllen lassen. Der Handel zeigte sich mit der Frequenz durchaus zufrieden. Den „letzten Kick“ würde dem Weihnachtsgeschäft aber Schneefall verleihen, waren sich die Verantwortlichen der größeren Tiroler Einkaufszentren bei einem Rundruf der APA einig. Aber schon allein der bedeckte Himmel habe die Kunden in die Geschäfte strömen lassen.

„Es ist gewaltig zugegangen“, beschrieb Erich Pechlaner vom Shoppingcenter Cyta in Völs, westlich von Innsbruck. Jetzt wäre Schnee gewünscht, weil der bevorstehende 8. Dezember als tragende Säule des Weihnachtsgeschäfts gelte. Immerhin würden manche Artikel wie Wintersportgeräte und Winterkleidung besser verkauft werden, wenn draußen die weiße Pracht liege. Auf den Umsatz angesprochen ging Pechlaner davon aus, dass das Vorjahresergebnis erreicht werden könne.

Die Leute kommen in Weihnachtsstimmung, inzwischen würden sie auch Einkaufssäcke in der Hand tragen, schilderte eine Sprecherin des in der Innsbrucker Maria-Theresien-Straße gelegenen Kaufhaus Tyrol. Vergangenen Samstag hätten die Kunden sich lediglich informiert und geschaut. Die Geschäfte im Kaufhaus würden sich „absolut zufrieden“ zeigen. Bei der Frequenz verzeichne man im Vergleich zum Vorjahr eine Steigerung von bis zu zehn Prozent, was auch den „sehr vielen Italienern“ zu verdanken sei.

„Im Gegensatz zu letzter Woche sind wir sehr zufrieden“, meinte auch Helmut Hochfilzer vom innerstädtischen Einkaufszentrum Sillpark. Der zweite Einkaufssamstag könne mit „einigen Prozent über dem Vorjahr“ abgeschlossen werden. (APA)

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