Österreich unterlag der Slowakei in Klagenfurt mit 1:2

Kämpferisch gute Leistung der Österreicher konnte Klassenunterschied zu Slowaken nicht wettmachen.

Klagenfurt – Österreichs Eishockey-Nationalmannschaft hat das Spiel um Platz drei im Österreich Cup am Samstag in Klagenfurt knapp verloren. Die A-Nation Slowakei ließ dem verjüngten österreichischen Team wenig Chancen und siegte mit 2:1 (1:0,1:0,0:1). Das ÖEHV-Team musste sich daher mit dem vierten und letzten Platz begnügen, auch wenn die Mannschaft kämpfte und die Moral stimmte.

Der Klassenunterschied zum Ex-Weltmeister Slowakei war erkennbar. Von Beginn an zeigte sich die technische und eisläuferische Überlegenheit des Gegners. Die Österreicher, bei denen Thomas Pöck, Michael Raffl und Daniel Woger verletzt pausieren mussten und Daniel Welser nach fünf Minuten ausfiel (Schlagschuss auf den Schlittschuh), wurden von den Slowaken phasenweise im eigenen Drittel eingeschnürt. Entlastungsangriffe gelangen aber immer wieder.

Ohne den starken Tormann Rene Swette hätten die Österreicher wohl mehr als den Gegentreffer durch Branko Radivojevic (7.) im ersten Drittel erhalten. Die größte Chance auf den Ausgleich vergaben die Österreicher in der 17. Minute, als Daniel Oberkofler und Johannes Reichel nacheinander am slowakischen Goalie Jan Laco scheiterten.

Im zweiten Spielabschnitt manifestierte sich vorerst die höhere Präzision und Schnelligkeit im Spiel der Slowaken. Nach 30 Minuten erhöhte Marcel Hossa aus einem Gestocher heraus auf 2:0. Danach wurden die Österreicher stärker und zeigten, dass auch sie sehr schnell und präzise spielen können. Stefan Geier scheiterte am slowakischen Goalie, ein Powerplay am Ende des Drittels wurde ebenfalls nicht für den Anschlusstreffer genutzt.

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Das letzte Drittel war das ausgeglichenste, Österreich gewann es schließlich mit 1:0. In der 53. Minute scorte Martin Mairitsch nach Zuspiel von Oberkofler. Als Swette sein Tor für einen zusätzlichen Feldspieler verließ, wurde es noch einmal richtig heiß am Eis, zum Ausgleich reichte es aber nicht mehr. Zum besten Spieler der Österreicher wurde Thomas Raffl gekürt. (APA)


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