Messerstecher aus Landesnervenklinik geflüchtet

Eineinhalb Stunden nach dem Ausbruch wurde der 22-Jährige wieder geschnappt.

Graz – Die Grazer Polizei hat am Montag nach einem gefährlichen Messerstecher gefahndet, der bereits zum zweiten Mal aus der Landesnervenklinik Sigmund Freud in Graz entkommen war. Der 25-Jährige hatte Mitte September in Graz ein Pärchen mit einem Messer attackiert und einen 17 Jahre alten Burschen schwer verletzt. Er wurde um 22.45 Uhr in Judenburg festgenommen, berichtete die Polizei auf APA-Anfrage.

Seit Dienstag 0.15 Uhr befindet er sich wieder in der Klinik. Der Mann hatte Mitte September in Graz einen 17-jährigen Schüler niedergestochen und schwer verletzt. Der Bursche war mit seiner Freundin in der Alten Poststraße unterwegs gewesen, als es zu einem Wortwechsel mit dem 25-Jährigen kam, der in der Folge ein Messer zückte und dreimal zustach, bevor er die Flucht ergriff.

Der Polizei gelang es, den Täter, der in der Nähe des Tatorts wohnte, nach wenigen Tagen auszuforschen. Bei seiner Festnahme verlautete die Polizei, dass der allein lebende Mann unter psychischen Probleme leiden dürfte. Er wurde in die LSF überstellt, der er Anfang Oktober dann erstmals entfliehen konnte. Die Flucht gelang ihm über ein Fenster im ersten Stock des Gebäudes. Doch schon am Abend des selben Tages kehrte er freiwillig in die Klinik zurück. Er habe angegeben, spazieren gewesen zu sein, hieß es damals seitens der Polizei. (APA)

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