Immofinanz mit kräftigem Gewinnanstieg im Halbjahr

Die börsenotierte Immofinanz AG hat in ihrem ersten Geschäftshalbjahr 2011/12 (per 31.10.) mehr Gewinn eingefahren als von Bankanalysten erwartet. Das Konzernergebnis legte um 145 Prozent auf 265 Millionen Euro zu; allein im zweiten Quartal waren es 237 Mio. Euro nach 28 Mio. Euro im Auftaktquartal.

Für das Gesamtjahr will die Immofinanz die Dividende an die Aktionäre von 10 auf 15 Cent je Anteilsschein erhöhen, das sind in Summe 155 Mio. Euro, teilte das Unternehmen am Dienstag vor dem Halbjahrespressegespräch mit.

Die Mieterlöse wuchsen in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres leicht um 2,4 Prozent auf 284 Mio. Euro, die Erträge aus dem Asset Management um 2,3 Prozent auf 229 Mio. Euro. Die Erträge aus Immobilienverkäufen verbesserten sich um 80 Prozent auf 24 Mio. Euro und die Erträge aus Immobilienentwicklungen drehten von negativen 4,5 Mio. auf 42,4 Mio. Euro ins Plus. Die Verwaltungsaufwendungen konnten um 22 Prozent auf 62 Mio. Euro gesenkt werden. Das operative Ergebnis wuchs mit +53 Prozent um gut die Hälfte auf 270 Mio. Euro.

Neben starken Steigerungen der operativen Komponenten kamen der Immofinanz im zweiten Geschäftsquartal - anders als im ersten Vierteljahr - auch erhebliche positive Währungsveränderungen zu Gute.

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Aufgrund des positiven Bewertungsergebnisses (samt Währungseffekten) von 349 Mio. Euro (nach 91 Mio. Euro im gleichen Vorjahreszeitraum) erzielte die Immofinanz Group heuer im Halbjahr ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 619 (268) Mio. Euro. Dieser Anstieg ist nach Angaben von Dienstag neben operativen Verbesserungen auf ein höheres Bewertungsergebnis der Immobilien (+75 Mio. Euro), höhere Währungseffekte (+161 Mio. Euro), geringere Abschreibungen (-10 Mio. Euro) sowie eine niedrigere Dotierung von Rückstellungen (-12 Mio. Euro) im Vergleich zum vorigem Jahr zurückzuführen.


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