Mutmaßlicher Donau-Mörder vor Geschworenen

Der 20-jährige Wiener, dem vorgeworfen wird, in der Nacht auf den 2. Mai 2011 den neuen Freund seiner Ex-Freundin mit Gewalt zum Alberner Hafen gebracht und dort ertränkt zu haben, muss sich am Donnerstag wegen Mordes vor einem Schwurgericht verantworten. Zusätzlich beantragt die Staatsanwaltschaft die Einweisung des Angeklagten in eine Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher beantragen.

Der Psychiater Karl Dantendorfer hält den Mann für zwar zurechnungsfähig, aber derart gefährlich, dass ohne diese Maßnahme laut Gutachten neuerliche Straftaten mit schweren Folgen zu befürchten sind. Der Angeklagte hatte zufällig seine Ex-Freundin in Begleitung ihres neuen Partners getroffen. Er fuhr daraufhin zurück in seine Wohnung, steckte eine Gaspistole ein und begab sich vor die Wohnung der jungen Frau, wo er den 25 Jahre alten Michael F. abpasste.

Er zwang ihn, ihn zu begleiten, schoss ihm am Alberner Hafen mit der Gaspistole in den Kopf, warf einen Stein auf sein am Boden liegendes Opfer, zerrte den Mann zur Donau und drückte ihn unter Wasser. Dann stieß er den Leblosen in die Strömung. Die Leiche wurde erst am 16. Mai in Bratislava angeschwemmt.

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