Ab 1. Jänner in Kraft: Fischer unterschrieb „Töchter-Hymne“

Die „großen Söhne“ müssen sich ihren Ruhm ab Jänner mit den „großen Töchtern“ teilen. Am Donnerstag unterschrieb Bundespräsident Heinz Fischer das entsprechende Gesetz.

Wien - Dem hymnischen Besingen der „großen Töchter“ Österreichs steht nichts mehr im Wege. Bundespräsident Fischer hat am Donnerstag das Bundesgesetz über die gendergerechte Textierung der österreichischen Bundeshymne unterschrieben. Das Gesetz wird am 1. Jänner 2012 in Kraft treten, teilte die Präsidentschaftskanzlei mit.

Als erste könnten damit die österreichischen Skispringer und Skifahrer Gelegenheit haben, vom Siegerpodest aus den geänderten Text bekannt zu machen. Statt „Heimat bist du großer Söhne“ heißt es in Strophe eins dann „Heimat großer Töchter und Söhne“. In der dritten Strophe - zu der die Sportler wohl kaum vordringen werden - werden die „Bruderchöre“ durch „Jubelchöre“ ersetzt.

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