19 Tote bei Anschlag in Afghanistan - Mitglied des Parlaments unter Opfern

Bei einem erneut schweren Anschlag in Afghanistan kamen am Sonntag zahlreiche Zivilisten ums Leben.

Kabul – Im Anschluss an eine Trauerfeier hat sich im Norden Afghanistans ein Selbstmordattentäter in die Luft gesprengt und dabei nach Angaben des Innenministeriums 19 Menschen getötet und 40 weitere verletzt.

Die Tat ereignete sich am Sonntagmorgen in der Stadt Talakan in der Provinz Tachar, als die Trauergemeinde ein Begräbnis verließ, sagte ein Sprecher des Gouverneursbüros in der Provinz.

Unter den Toten sei auch ein Mitglied des afghanischen Parlaments, sagte der Sprecher. Präsident Hamid Karsai verurteilte das Attentat als „inhumane Aktion der Feinde Afghanistans“.

Die 250 Kilometer nordöstlich von Kabul gelegene Provinz Tachar gilt als eine der ruhigeren Regionen im Land. Selbstmordanschläge dort sind selten. Zu der Tat bekannte sich zunächst niemand. Allerdings haben die Taliban in der Vergangenheit wiederholt Regierungsvertreter und andere prominente Personen ins Visier genommen. (dapd)

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