Zweites Loch in havariertem Trawler in Antarktis entdeckt

Das Fischerboot soll bis Mittwoch wieder seetauglich sein.

Wellington – Rettungskräfte haben in der Bordwand des vor zwei Wochen im Südpolarmeer havarierten russischen Fischtrawlers „Sparta“ ein zweites Loch gefunden. Der Leiter der neuseeländischen Einsatzkräfte, Mike Roberts, sagte am Dienstag aber, die Reparaturen kämen gut voran. Am Mittwoch soll der Trawler wieder seetauglich sein. Das zweite Loch im Bug habe nur einen geringen Schaden verursacht und sollte keine größeren Probleme bereiten, sagte Roberts.

Der Trawler mit 32 Seeleuten an Bord war Mitte Dezember etwa 3.700 Kilometer von Neuseeland entfernt im Südpolarmeer mit einem Eisberg kollidiert und leckgeschlagen. Flugzeuge warfen daraufhin Pumpen, Treibstoff und Reparaturmaterial über dem Schiff ab, sodass die Gefahr des Sinkens abgewendet werden konnte. An Weihnachten erreichte ein südkoreanischer Eisbrecher mit Versorgungsmaterial die „Sparta“. Er soll den Trawler nach Abschluss der Reparaturen auf die offene See geleiten. (APA/AFP)


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