Rasanter Sport mit Sturzgefahr
Von Verena Hofer...
Von Verena Hofer
Waidring –Nichts für schwache Nerven sind die „Ice Cross Downhill“-Titelkämpfe, welche am kommenden Samstag in Waidring stattfinden.
Neben Wettkämpfen in Moskau, Stockholm und Quebec bieten auch die Waidringer den harten Jungs Quartier. Angezogen wie Eishockeyspieler stürzen sich vier Starter gleichzeitig die 360 Meter lange Eisbahn hinunter. „Zu vergleichen ist der Sport mit Skicross, wobei auch bei uns Hindernisse und Sprünge in die Strecke eingebaut sind“, erklärt Gerhard Pühringer, der mit seinem Bruder Günter die Eisbahn erbaut hat.
Das Teilnehmerfeld ist bunt gemischt – aus der Schweiz, Deutschland, Kanada und Russland reisen die Ice Crosser nach Waidring. Die Bahn selbst wird aus Natureis hergestellt, sodass keine Kühlung nötig ist. „Die Energiekosten wären enorm und so sind wir die einzigen in Europa, die auf das Natureis vertrauen“, erklärt Pühringer und ergänzt schmunzelnd, dass nicht jeder einen schattigen Hausberggletscher im Ortszentrum haben kann. Die Schwierigkeit bei diesem Sport ist und bleibt jedoch das Wetter – bereits zweimal mussten die heurigen Titelkämpfe aufgrund der warmen Temperaturen verschoben werden.
Am Samstag ist es nun aber so weit. Um neun Uhr wird mit der Qualifikation gestartet. Ab 13 Uhr beginnen die Zeitläufe und danach die Wettkämpfe, die im K.-o.-System durchgeführt werden. Ausgetragen werden dabei auch die österreichischen Meisterschaften der Ice Crosser. Der Eintritt für alle Sportinteressierten ist kostenlos.
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