Armut kennt keine Grenzen
Kufstein – Obwohl es auch bisher schon eine enge Zusammenarbeit zwischen dem Bayerischen Roten Kreuz in Rosenheim und dem Roten Kreuz in Kuf...
Kufstein –Obwohl es auch bisher schon eine enge Zusammenarbeit zwischen dem Bayerischen Roten Kreuz in Rosenheim und dem Roten Kreuz in Kufstein auf vielen Ebenen gab, waren die Vorteile für Kunden nicht immer auf den ersten Blick sichtbar. Das wird jetzt anders: Mit Jahresbeginn haben sich nun die beiden Organisationen auf die gegenseitige Anerkennung der Sozialausweise verständigt.
Martin Schmidt, Geschäftsführer des Roten Kreuzes in Rosenheim: „Mit der Neueröffnung unseres Kleiderladens in Kiefersfelden kommen auch vermehrt Tiroler zu uns. Bisher gab es keine Regelung, ob wir auch den Ausweis der Kufsteiner Kollegen akzeptieren und 50 Prozent Nachlass gewähren.“
„Damit dies für die Zukunft geregelt ist und die Grenzen auch an dieser Stelle durchlässig werden, haben wir nun vereinbart, dass wir unsere Kundenkarten gegenseitig anerkennen“, berichtet Harald Bachmeier, Geschäftsführer des ÖRK Kufstein. Der bedürftige Tiroler bekommt in den Rosenheimer Kleiderläden (Kiefersfelden, Rosenheim, Kolbermoor, Wasserburg, Bad Endorf, Raubling) damit den gleichen Rabatt und umgekehrt funktioniert das natürlich auch in den Kleiderläden in Kufstein, Wörgl und Rattenberg für die Bayern.
Ein Netzwerk der Hilfe, sagen die beiden Geschäftsführer, sei da im Entstehen und mache das Hilfsangebot für Menschen in Not einfach noch besser. (TT)
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