Handlungsbedarf im engen Stadtteil Perjen

Landeck – Mehr als 100 interessierte Bewohner aus dem Stadtteil Perjen diskutierten beim Infoabend des Verkehrsausschusses am Mittwochabend ...

Landeck –Mehr als 100 interessierte Bewohner aus dem Stadtteil Perjen diskutierten beim Infoabend des Verkehrsausschusses am Mittwochabend mit. Mit der Ist-Situation herrscht Unzufriedenheit: Die Straßen sind eng, im Umfeld des Gymnasiums herrscht täglicher Stress, wiederholt werden Gehsteige verparkt. Ausschussobmann Wolfgang Jörg und GR Andreas Pfenniger präsentierten Vorschläge zur Verkehrsberuhigung, einige Straßen könnten als Einbahn geführt werden.

Die Ideen stießen allerdings auf geteilte Meinungen. „Eine Einbahnregelung in der Kirchenstraße bedeutet keine Beruhigung, sondern eine Beschleunigung, weil die verbleibenden Fahrzeuglenker nicht durch den Gegenverkehr gebremst werden“, ist ein Perjener überzeugt. „Außerdem würde die Römerstraße stärker frequentiert. Dort befinden sich aber der Kindergarten, die Volksschule und das Gymnasium.“

Generell plädierten die Teilnehmer dafür, den fließenden und ruhenden Verkehr stärker zu überwachen. Der öffentliche Nahverkehr soll klaren Vorrang gegenüber dem Individualverkehr haben.

Es sei zu begrüßen, dass die Stadt einen solchen Infoabend organisiert, resümierten die Besucher mehrfach. Die Ergebnisse würden im Ausschuss behandelt, versicherten die Mandatare. (hwe)