Wirbel um „Innsbruck informiert“: Oppitz-Plörer schlägt zurück
Die politische Aufregung um das städtische Mitteilungsblatt „Innsbruck informiert“ ebbt drei Monate vor der Gemeinderatswahl nicht ab.
Nachdem die Klubobleute sämtlicher Fraktionen (außer der bürgermeisterlichen FI) der Bürgermeisterin vorgeworfen hatten, sich nicht an Gemeinderatsbeschlüsse zu halten, schlägt Christine Oppitz-Plörer in der Causa „Innsbruck informiert“ jetzt zurück.
Die Entscheidung des Gemeinderates vom 15. Dezember, bis zu einer Neugestaltung der Stadtzeitung nur reduzierte „Übergangsausgaben“ erscheinen zu lassen, könne sie nicht umsetzen, weil es einen gültigen Vertrag zur Produktion der Zeitung gebe, der ohne Schaden für die Stadt nicht aufzulösen sei.
Auch die hinter dem Streit stehenden Vorwürfe der fehlenden Ausgewogenheit und zu großen Bürgermeisterlastigkeit von „Innsbruck informiert“ will Oppitz-Plörer entkräften. Dazu habe sie bereits das Institut Mediawatch mit einer Analyse der Ausgaben des letzten halben Jahres beauftragt, berichtete die Stadtchefin am Donnerstag vor der Presse.
Die Ergebnisse will sie am kommenden Mittwoch dem erweiterten Stadtsenat vorlegen. Den Aufschrei ihrer politischen Gegner in dieser Frage führt Oppitz-Plörer auf die anstehende Wahl zurück.
Ihre Koalitionspartner von SPÖ und ÖVP, die auch in den Reihen der Kritiker zu finden sind, erinnert sie daran, dass diese den Relaunch der Stadtzeitung erst vor einem Jahr mitbeschlossen hätten. (cm)
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