Umfrage sieht Gingrich in South Carolina deutlich vor Romney
Die Vorwahl für die republikanische US-Präsidentschaftskandidatur läuft.
Washington – Bei der Vorwahl für die republikanische Präsidentschaftskandidatur im US-Bundesstaat South Carolina steht dem früheren Chef des Repräsentantenhauses, Newt Gingrich, einer Umfrage zufolge ein deutlicher Sieg bevor. Das Institut American Research Group veröffentlichte am Samstag während der laufenden Abstimmung eine in den vergangenen Tagen geführte Umfrage, wonach Gingrich auf 40 Prozent der Stimmen kam. Sein schärfster Konkurrent, der bisher aussichtsreichste Kandidat Mitt Romney, lag demnach weit abgeschlagen hinter ihm bei 26 Prozent. Es folgten Ron Paul mit 18 Prozent und Rick Santorum mit 13 Prozent Unterstützung.
Romney hatte in den vergangenen Tagen mehrere Rückschläge einstecken müssen: So erklärte Texas Gouverneur Rick Perry bei seinem Rückzug aus dem Rennen um die Präsidentschaftskandidatur seine Unterstützung für Gingrich. Zudem wurde Romney nach einer Korrektur der Ergebnisse der Sieg bei der ersten Vorwahl im Bundesstaat Iowa aberkannt. In der Kritik steht auch, dass der Millionär lediglich 15 Prozent Einkommenssteuer zahlt. Die Wahllokale in South Carolina sollten bis 19.00 Uhr (Samstag, 01.00 Uhr MEZ) geöffnet bleiben. (APA/AFP)
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