Interbancario-Auftakt bei strahlendem Sonnenschein

Die ersten Rennen des sechstägigen Wettstreits der europäischen Banken sind geschlagen: Österreich und die Schweiz dominierten.

Von Catharina Oblasser

Lienz –In letzter Minute sind aus den 14 teilnehmenden Nationen plötzlich 20 geworden: Zum Ende der Frist meldeten noch schnell einige Banken ihre Teilnehmer zum 52. Interbancario in Lienz an, schildert Elvira Blassning vom Rennbüro in der Liebburg: „Bosnien-Herzegowina, Serbien, Kroatien, Ungarn, Slowenien und die Slowakei sind neu dabei.“ Damit hat sich auch die Zahl der teilnehmenden Banken erhöht: Statt 154 Geldinstituten sind nun 161 mit mehr als 1200 Sportlerinnen und Sportlern aus ganz Europa bei den Alpin- und Langlaufrennen vertreten. Das Wetter machte den Veranstaltern ein Geschenk: Bei strahlendem Sonnenschein gingen die ersten Slalombewerbe am Hochstein über die Bühne. Strahlend waren auch die Gesichter: Statt des verbissenen Ernstes, der auf der Weltcup-Strecke sonst bei Rennen vorherrscht, waren viele lachende Gesichter zu sehen. Der eine oder andere Sturz war kein Drama, auch beim Après-Ski im Zielgelände herrschte die gute Laune vor. „Für den Großteil der Leute hier steht sicher das Gesellige im Vordergrund“, meint Alpin-Rennleiter Siegfried Vergeiner. „Aber es sind auch Bombenfahrer dabei. Manche Läufer haben wirklich gewaltige Leistungen gezeigt.“

Besonders die Tiroler konnten jubeln: Von den sieben Klassen gewannen sie drei, der Deferegger Lokalmatador Manfred Kleinlercher holte für die Raika Defereggen einen Klassensieg. Auch Andreas Wopfner (RLB) und Thomas Gigler (BTV) konnten erste Plätze einheimsen.

In den zwei Damenklassen trumpften dafür die Schweizerinnen auf und holten beide Siege. Weitere erste Plätze gingen an Athleten aus Norwegen und Schweden.