1,2 Millionen Euro für Digitalfunk
Innsbruck – Damit sich die Einsatzkräfte im Notfall gut verstehen und im Funkgerät nicht nur ein Rauschen zu hören ist, investiert das Land ...
Innsbruck –Damit sich die Einsatzkräfte im Notfall gut verstehen und im Funkgerät nicht nur ein Rauschen zu hören ist, investiert das Land Tirol 1,2 Millionen in die Ausfallsicherheit der Digitalfunkstationen. Zuletzt fielen Anfang Jänner 30 Basisstationen wegen der Schneemengen und umgestürzter Bäume aus. Mit der Investition werden 75 Stationen eine zusätzliche Richtfunkanbindung bekommen. Damit soll die bestmögliche Funkvoraussetzung bei Katastrophen und Großveranstaltungen gewährleistet sein.
Katastrophenschutzrefernt LHStv. Anton Steixner hebt die hohe Belastungskapazität und die 95-prozentige Flächenversorgung im Gebirgsland durch den Digitalfunk hervor: „Bei den Behörden und Blaulichtorganisationen in ganz Tirol sind bereits 9500 Digitalfunkgeräte im Einsatz. Damit ist Tirol für Notfälle gerüstet. Eine ausfallsichere Kommunikation ist nicht nur bei sportlichen Großereignissen ein wesentlicher Faktor“, spricht Steixner auch die „erfolgreiche Unterstützung“ bei den Youth Olympic Games (YOG) an.
„Das YOG-Team hatte 210 Digitalfunkgeräte aus unserem Landesnetz im Einsatz“, sagt Steixner. Die YOG war der Startschuss für den ausfallsicheren Ausbau des Netzes, in dem die Stationen in Innsbruck, Kühtai und Seefeld bereits adaptiert sind. (TT)
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