Hören und Schauen in den Tiroler Landesmuseen
Die Tiroler Landesmuseen wollen 2012 nicht nur zum Schauen, sondern auch zum Hören einladen. Die große Sommerausstellung widmet sich der Landschaftsmalerei von der Neuen Sachlichkeit bis in die Gegenwart.
Innsbruck - Acht Sonderausstellungen in fünf Häusern werden 2012 in den Tiroler Landesmuseen geboten, größtes Projekt ist einmal mehr die Sommerausstellung im Ferdinandeum, die diesmal „Blickwechsel“ heißt. Thema ist dabei ab Juni die „Landschaft zwischen Bedrohung & Idylle. Von der Neuen Sachlichkeit bis heute“, gezeigt werden mit Franz Radziwill, Rudolf Wacker und Franz Sedlacek magisch-phantastische bis sachlich-kritische Blicke auf die Welt, die wiederum in den Arbeiten von Gegenwartskünstlern wie Max Peintner oder Anton Lehmden eine Fortsetzung finden.
Volkskunstmuseum und Zeughaus tragen gemeinsam zum Jahresschwerpunkt „Hören“ bei: „Musik aus der Dose Die Sammlung Louis Holzer“, 2010 vom Verein Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum erworben, präsentiert das Zeughaus ab Mai, das Volkskunstmuseum setzt sich in der Ausstellung „Ton um Ton“ ab Ende Mai mit der kulturgeschichtlichen Dimension von Signaltönen auseinander. Das Ferdinandeum widmet 2012 außerdem Nino Malfatti eine Retrospektive und präsentiert den in Wien lebenden Tiroler Georg Salner. Mit „Waffen für die Götter“ wird es zudem auch eine archäologische Schau geben, im Tirol Panorama begibt man sich auf die Spuren eines Kaiserjägers.
Ebenfalls wieder geplant ist ein umfangreiches musikalisches Programm, einen Schwerpunkt bildet dabei der 200. Geburtstag des Tiroler Komponisten Johann Rufinatscha. (TT)