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Ailton wurde aus dem RTL-Dschungelcamp gespült

Der Fußballer bekam von den Zuschauern am Mittwoch die wenigsten Stimmen. Die Dschungelprüfung fiel wortwörtlich ins Wasser.

Berlin – Ailton Gonçalves da Silva, kurz Ailton, muss das RTL-Dschungelcamp „Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!“ verlassen. Der 38-jährige Fußballspieler aus dem brasilianischen Bundesstaat Paraiba erhielt von den Zuschauern der täglichen TV-Show mit Standort australischer Dschungel die wenigsten Stimmen. Jetzt sind von ursprünglich elf nur noch fünf Kandidaten im Camp und dürfen sich Hoffnungen auf den von RTL erfundenen Titel „Dschungelkönig“ machen.

Vor Ailtons Abwahl hatten Dauerregenfälle den weiteren Ablauf der Show stark gefährdet. 162 Liter Regen seien innerhalb von 24 Stunden gefallen, sagte Moderator Dirk Bach. Im deutschen Januar seien es über den ganzen Monat durchschnittlich 70 Liter. „Hier sieht es aus wie in einem Flüchtlingslager nach der Oder-Flut“, witzelte Bachs Kollegin Sonja Zietlow. Man rechne jederzeit mit dem Eintreffen des Bundespräsidenten. Vielleicht auch, so Bach, „weil es hier etwas umsonst gibt“.

Dschungelprüfung fiel ins Wasser

Brigitte Nielsen, Rocco Stark, Vincent Raven, Kim Debkowski und Micaela Schäfer können sich nun noch auf den Titel des Dschungelkönigs Hoffnungen machen. Zuvor müssen die verbliebenen Kandidaten jedoch nicht nur die berüchtigten Prüfungen bestehen, sondern ihr Hab und Gut auch gegen den anhaltenden Regen verteidigen, der den kleinen Fluss am Camp bereits beträchtlich wachsen ließ. Sogar die gestrige Dschungelprüfung wurde wegen der Wassermassen ins Camp verlegt, was besonders die 48-jährige Nielsen freute: „Das hat solchen Spaß gemacht, ich hätte das den ganzen Tag machen können“, erklärte sie anschließend.

Raven wollte raus

Während Ailton den Dschungel mit einem lachenden und einem weinenden Auge verließ, zeigte der 45-jährige TV-Magier Raven deutlich seinen Unmut darüber, dass er nicht von den Zuschauern herausgewählt wurde und erklärte frustriert: „Das darf nicht wahr sein!“

Radost Bokel, die einen Tag zuvor beim Telefonvoting der Zuschauer durchgefallen war, sitzt derweil im Basislager des Camps fest, da die Regenfälle ein Durchkommen zum Hotel verhindern. „Ich bin froh, dass ich rausgewählt wurde und will nur noch zu meiner Familie“, verdeutlichte sie dem Moderatoren-Duo. (dpa, bang)