Natur

Tiroler erlitt beim Schneefräsen Kohlenmonoxid-Vergiftung

Nach Erhebungen der Polizei wollte der Mann einen Wanderweg von Schnee befreien.

Innsbruck – Bei einem ungewöhnlichen Arbeitsunfall hat am Freitag ein 36-jähriger Tiroler im Bezirk Kufstein eine Kohlenmonoxid-Vergiftung erlitten. Nach Erhebungen der Polizei wollte der Mann einen Wanderweg von Schnee befreien. Durch den 1,20 Meter breiten und zwei Meter tiefen Graben konnten die Abgase der Schneefräse nicht entweichen und der Arbeiter verlor das Bewusstsein. Ein Kollege alarmierte die Rettungskräfte, die den Verunglückten in ein Krankenhaus flogen.

Das Unglück ereignete sich im Gemeindegebiet von Ellmau am Wilden Kaiser unweit der Bergstation „Hartkaiser“. Durch die Abgase der mit einem zweizylindrigen Verbrennungsmotor ausgestatteten Schneefräse geriet der Tiroler in einen rauschähnlichen Zustand und verlor in weiterer Folge für mehrere Minuten das Bewusstsein. Durch Zufall wurde der Mann von dem Kollegen gefunden, der die Rettungskette in Gang setzte. (APA)