Architektur

Glanzvoller Auftakt zu Opernredoute in Graz

Glanzvoller Auftakt der 14. Opernredoute in der Oper Graz mit Prominenz aus Wirtschaft, Kunst und Politik am Samstagabend: Unter den Augen von Gästen wie Steiermarks Landeshauptmann Franz Voves, Justizministerin Beatrix Karl oder Sänger Roberto Blanco legte das gesamte Philharmonische Orchester Graz unter Johannes Fritzsch mit Musik von Meyerbeer und Lehar einen fulminanten Auftakt hin.

Nachdem es sich zuvor schon beim Eintreffen der rund 2.500 Ballgäste auf der Feststiege etwas gestaut hatte, wurde es auch im großen Ballsaal ein wenig eng, da kaum jemand sich die Polonaise der 64 Paare und das Opernballett entgehen lassen wollte. Getanzt wurde von den 128 jungen Damen und Herren übrigens nicht wie sonst immer bei der Redoute zu Carl Michael Ziehrers Fächerpolonaise, sondern zur Polonaise aus Tschaikowskys „Eugen Onegin“. Danach hatte das Ballett der Grazer Oper seinen Auftritt, bevor Conferencier Alfons Haider das Parkett freigab: „Alles Walzer“.

Den Organisatoren Bernd Pürcher und Michael Tomec zufolge war alles reibungslos gelaufen, bis um 19.00 Uhr die Pforten geöffnet wurden und um 21.30 Uhr das Orchester loslegte. Bis auf wenige Restkarten, die man traditionell für die Abendkasse aufhebe, war die Redoute ausverkauft, so Organisator Pürcher zur APA. Auch die Redoute hatte ihre von lokaler Prominenz geladenen Stargäste: Designer Nhut La Hong kam auf Einladung des Unternehmers Werner Gröbl, Sänger Roberto Blanco und Ehefrau Luzandra waren dem Ruf von Ex-Sturm-Präsident Hannes Kartnig gefolgt. „Mister Ferrari“-Heribert Kasper erschien in Begleitung von Miss Austria Carmen Stamboli. Außenamts-Staatssekretär Wolfgang Waldner gab sich auf Einladung der Wirtschaftskammer Steiermark die Ehre.

Unter den ersten Gästen waren Raiffeisen-Landesbank-Generaldirektor Markus Mair und Regisseur Thomas Roth. Mair sagte auf die Frage, ob er tanzen werde: „Ja, aber nur in der Diskothek.“ Regisseur Thomas Roth sagte, er gehe sonst ja nicht auf Bälle, aber er habe vor einiger Zeit seiner Schwester in einem Anfall von Leichtsinn zugesagt.