Auf zum Party-Happening
Auf Faschingsfeiern liegt das Beste auf der Hand. Fingerfood ist schnell gemacht und sättigt Partyhungrige. Wir haben fünf Häppchen zubereitet. Die Fete kann beginnen.
Von Nicole Unger
Innsbruck –„Let‘s get the party started – lasst uns die Party beginnen“, singt Rockröhre Pink im Radio. Und wo sie Recht hat, hat sie Recht. Fasching ist wie geschaffen dafür, wieder einmal Freunde einzuladen und auf den Putz zu hauen. Eine der wichtigsten Zutaten für eine gelungene Fete: schnelle, unkomplizierte und mundgerechte Partyhäppchen, die zu später Stunde nicht in sich zusammenfallen (und vor allem nicht am Teppich landen).
Waren es früher in den 80er-Jahren noch die obligatorischen Wurst-Käse-Gurken-Spieße, die in einer halben Melone steckten und auf keiner Faschingsfeier fehlen durften, sind die spießigen Snacks heutzutage erwachsener geworden. Die Häppchen nennen sich jetzt „Fingerfood“ und präsentieren sich in den unterschiedlichsten „Kostümen“ (siehe rechts).
Ein Klassiker, mit dem man nicht viel falsch machen kann: der Aufstrich. Ob Melanzanicreme, Käferbohnen, Avocado- oder Kürbiskerndip – auf Crackern, Party-Pumpernickeln, Brot oder kleinen Bagels macht das Topfen-, Ricotta- oder Crème-Fraîche-Häufchen eine gute Figur.
Auf der sicheren Seite sind Partyhungrige außerdem mit dem Allround-Talent Blätterteig. Nimmt man den Fertigteig, besteht die ganze Kunst darin, diesen mit wundervollen Zutaten wie Oliven, Parmesan und Sardellen, Faschiertem, Schinken, Lachs und Spinat zu füllen und die geformten Strudelteilchen nach ca. 30 Minuten wieder aus dem Ofen zu holen.
Ins Strudeln geraten Gastgeber sicher niemals mit Mini-Pizzen. Während die mit Prosciutto und Mozzarella belegten Piccolinis im Ofen weilen, können Ziegenkäse-Nuss-Bällchen geformt, Mini-Burger gebraten und Palatschinken-Wraps mit den unterschiedlichsten Füllungen gewickelt werden. Das Wichtigste ist, dass alle Happen auch kalt noch schmecken. Denn der Abend kann schließlich noch länger dauern.
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