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Toter in abgebranntem Wohnhaus in Leoben: Ursache kaputter Kamin

Die Rauchgase breiteten sich in den Wohnräumen aus und überraschten den schlafenden Bewohner.

Graz – In Leoben ist in den Morgenstunden des Montag in einem ausgebrannten Einfamilienhaus ein Toter entdeckt worden. Laut Sicherheitsdirektion Steiermark war das Feuer „mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit“ durch einen schadhaften Kamin im Bereich einer Holzdeckenkonstruktion entstanden.

Die Rauchgase breiteten sich in den Wohnräumen aus und überraschten den schlafenden Bewohner. Erst nach einiger Zeit habe sich der Brand zu einem umfassenden Feuer ausgedehnt, das die Dachkonstruktion erfasste, so die Brandermittler. Die Identität des Toten war noch nicht mit Sicherheit geklärt.

Der Brand war nach Mitternacht in dem Haus im Leobener Ortsteil Donawitz ausgebrochen. Ein Anrainer hatte die Flammen bemerkt und die Feuerwehr alarmiert. Als diese eintraf, stand das Gebäude bereits in Vollbrand.

Kommandant Gerhard Wurzer erklärte, dass vorerst nur von außen und bei minus 16 Grad unter erschwerten Bedingungen gelöscht werden konnte. Es sei zu gefährlich gewesen, sofort ins Haus zu gehen. Der Schaden beträgt vermutlich mehr als 150.000 Euro.

Erst als das Feuer unter Kontrolle war, drangen Helfer gegen 1.30 Uhr in die ausgebrannten Räumlichkeiten vor und entdeckten in einem Zimmer die Leiche des Mannes. Es könnte es sich um einen eingemieteten Rumänen handeln, dies soll eine Identifizierung durch nahe Angehörige klären helfen. (APA)