„Bei Eis wird‘s gefährlich“

Innsbruck – So schnell bringt Szabolcs Safar nichts aus der Fassung. Erst recht nicht die frostigen Tage. Der 37-jährige spuckt regelrecht E...

Innsbruck –So schnell bringt Szabolcs Safar nichts aus der Fassung. Erst recht nicht die frostigen Tage. Der 37-jährige spuckt regelrecht Eiswürfel, so cool ist der Wacker-Goalie. „Freilich ist es kälter als normal, aber es ist halt Winter. Und auf hartem Kunstrasen trainieren ist für einen Tormann auch nicht das Feinste. Gehört halt auch dazu“, blickt er dem Saisonstart trotz der sibirischen Kälte entspannt entgegen. Zusatzpolsterungen braucht er keine, Kälteschutz an Hals und Gesicht erst recht nicht: „Das stört nur. Fraglich ist lediglich, ob ich Stollenschuhe oder die Kunstrasenschuhe anziehe, falls gespielt wird.“ Schnee sei nicht so sehr das Problem, „aber bei Eis wird‘s gefährlich“. Dann müsse man sich überlegen, ob es Sinn macht.

Für das Frühjahr hätte sich Safar vorgenommen, in der Tabelle noch den einen oder anderen Platz gutzumachen. Die Leistenoperation vor Weihnachten ist ebenso ausgeheilt wie der Fingerbruch. „Schade, dass wir einige Punkte im Herbst liegen gelassen haben, sonst wären wir mitten im Kampf um die Europa-League-Plätze“, hat sich der Routinier vorgenommen, mit den Schwarzgrünen einen weiteren Entwicklungsschritt zu machen. An ein mögliches Karriereende im Sommer denkt der gebürtige Ungar mit der österreichischen Staatsbürgerschaft noch nicht. „Mindestens ein Jahr möcht ich schon noch dranhängen.“ Wo? „Beim FC Wacker natürlich.“ (w. m.)