Vorerst kein Strafmaß für russischen Waffenhändler Bout
Der Verkündungstermin des Strafmaßes wurde erneut in eine Anhörung umgewandelt.
New York - Der russische Waffenhändler Viktor Bout muss weiter auf sein Strafmaß vor dem New Yorker Bundesgericht warten. Ein für Mittwoch angesetzter Verkündungstermin wurde noch einmal in eine Anhörung umgewandelt, obwohl das Urteil schon im November gesprochen worden war. „Seine Anwälte wollen sich noch einmal erklären. Ob das Auswirkungen auf das Strafmaß hat, wird der Richter entscheiden müssen“, sagte eine Gerichtssprecherin am Dienstag.
Der russische Ex-Offizier war am 2. November wegen Waffenhandels und Verschwörung zum Mord verurteilt worden. Die Geschworenen befanden den heute 45-Jährigen in allen Anklagepunkten für schuldig. Damit droht Bout eine lebenslange Haftstrafe. Der Russe soll zwei Jahrzehnte lang Armeen, Rebellen und Terroristen auf der ganzen Welt mit Waffen versorgt haben. Sein Fall soll die Vorlage für den Hollywoodfilm „Händler des Todes“ mit Nicolas Cage sein. (APA/dpa)
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