Unternehmen

BAWAG will Elsner wieder auf der Anklagebank sehen

Mit der Option einen Subsidiarantrag bei Gericht einzubringen, will die Bank offenbar an die 6,8 Mio. Euro Pensionsabfindung der BAWAG für Elsner herankommen.

Wien - Die BAWAG hat einen Subsidiarantrag bei Gericht eingebracht, um ihren Ex-Chef Helmut Elsner erneut vor Gericht zu zerrren, schreibt die „Kronen Zeitung“. Was die Bank auf APA-Anfrage dementierte: Es wurde kein Subsidarantrag gestellt, man behalte sich aber vor, diesen noch einzubringen, so BAWAG-Sprecherin Sabine Hacker Mittwochabend.

Laut Zeitung will das Geldinstitut an die 6,8 Mio. Euro Pensionsabfindung der BAWAG für Elsner herankommen. Mit einem „Kunstgriff“, wie die „Krone“schreibt, trete die BAWAG durch den Subsidiarantrag als Ankläger auf. Ruth Elsner, Ehefrau des Ex-Bankers, der 2011 krankheitsbedingt frühzeitig aus der Haft entlassen wurde, spricht in der Zeitung von einem „Missbrauch des Rechtssystems“, sollte ihr Mann noch einmal vor den Richter müssen.

Seine Rechtsvertreter wiederum weisen auch darauf hin, dass ein Auftritt Elsners ihm die Gelegenheit bieten würde, auch auf die Rolle seines Ex-Geschäftspartners Wolfgang Flöttl einzugehen. (APA)