Deutsche bei Bootsunfall im Roten Meer ertrunken
Das Boot soll gegen ein Riff gestoßen sein. Mindestens drei Menschen, darunter ein Kind, kamen beim Unfall ums Leben.
Kairo - Mindestens ein deutsches Touristenpaar und ihr Kind sind am Donnerstag bei einem Bootsunfall vor dem ägyptischen Badeort Hurgada im Roten Meer tödlich verunglückt. Wie Sicherheitsverantwortliche mitteilten, wurden 13 Touristen verschiedener Nationalitäten gerettet.
Dem schweren Unfall sind nach Angaben des Außenministeriums keine Österreicher zu Schaden gekommen. Wie Ministeriumssprecher Nikolaus Lutterotti Donnerstag Abend der APA mitteilte, könnte es bei dem Unglück, entgegen früheren Meldungen, bei denen noch von drei Toten die Rede war, sieben bis acht Todesopfer gegeben haben. Die meisten der insgesamt 16 Touristen am Bord seien Deutsche oder Schweizer gewesen.
Bei dem verunglückten Wasserfahrzeug handelte es sich um ein Boot mit einem Glasunterboden, um die Riffe unter Wasser besichtigen zu können. Das Boot sei auf ein Riff aufgefahren, sagte der Sprecher, der sich auf Angaben des Reiseveranstalters berief.
Millionen Touristen besuchen jedes Jahr die Badeorte auf der Sinaihalbinsel. Fahrten mit Glasboden- oder U-Booten sind sehr beliebt, um die Korallenriffe und ihre Bewohner zu bestaunen. Im Dezember 2010 hatte es in der Region bei einer Reihe von Haiangriffen einen Toten und vier Verletzte gegeben. Die Strände waren daraufhin für mehrere Wochen geschlossen worden. (APA/AFP)
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