Wieder mehr Geld für Straßen

Zur Erhöhung der Sicherheit auf den Straßen im Tiroler Zentralraum stehen heuer 20 Millionen Euro zur Verfügung.

Innsbruck –Die Zeit der großen Umfahrungen und Straßen über grüne Wiesen sei vorbei, betonte LHStv. Anton Steixner bei der Präsentation des heurigen Straßenbau- bzw. Sanierungsprogramms für die Bezirke Innsbruck (Stadt/Land) und Schwaz. Das Geld soll vor allem in attraktive Ortsdurchfahrten und die Verkehrssicherheit fließen. Mit 20 Mio. Euro stehen für den Tiroler Zentralraum nach zwei schwächeren Jahren (15 bzw. 17 Mio. Euro) heuer wieder mehr Mittel zur Verfügung. „Wir wollen jetzt einen Schwerpunkt im Ballungsraum setzen“, kündigte Steixner an. Tirolweit würden ca. 80 Mio. in Straßenbau und Sanierung fließen.

Eines der größten Projekte im Bezirk Innsbruck-Land ist dabei die Erneuerung der Ortsdurchfahrt Stein­ach samt Bau eines Kreisverkehrs an der Einmündung der Gschnitztalstraße in die Brennerstraße. „Die Gemeinde musste dabei sogar ein Haus ablösen“, sagte Steixner. Der Zeitplan sehe vor, dass die Arbeiten bis zum Frühjahr 2013 abgeschlossen seien, ergänzte der Chef des Baubezirksamts, Werner Huber. Im Wipptal liegen weitere Schwerpunkte, so die Neugestaltung der Ortsdurchfahrten von Trins (Baulos 2) und Gschnitz sowie die Sanierung der Zufahrt nach Schmirn. Eine umfassende Vitalkur soll auch die Leutascher Straße zwischen Gasse und Ahrn verordnet bekommen. Auf der Mittelgebirgsstraße erhält der Abschnitt vom Sistranser Gatter bis zum Ortsanfang einen Gehsteig verpasst.

„Ein lang gehegter Wunsch der Gemeinde Ampass ist der Ausbau des Halsweges, der als Landesstraße übernommen wird“, kann Huber heuer einen weiteren Punkt abhaken. Gleiches soll auch für die Patscher Straße gelten, deren Neubau heuer abgeschlossen wird. Ein Baubeginn im Herbst 2012 sei auch für die viel diskutierte Ostumfahrung Rum möglich, erklärte Werner Huber. „Durch das Abrücken des langen Grabens entsteht mehr Platz vor der Schule und ein Kreisverkehr macht die heute unübersichtliche Kreuzung sicherer“, erklärte er zu den Bedenken von Eltern. (cm)