Innsbrucker ziehen in die Olympia-Wohnungen
In den ersten 65 Eigentumswohnungen von den insgesamt 444 im O-Dorf 3 in Innsbruck haben sich die neuen Besitzer bereits eingerichtet.
Von Miriam Hotter
Innsbruck –Ins neue Olympische Dorf 3 in Innsbruck zieht wieder Leben ein. Die 13 Gebäude der Olympischen Jugend-Winterspiele (YOG) mit 444 Wohnungen werden jetzt nach und nach an die zukünftigen Bewohner vergeben. Gestern erhielten die neuen Besitzer der ersten 65 Eigentumswohnungen ihre Schlüssel.
Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer und die beiden Geschäftsführer der Neuen Heimat Tirol (NHT), Alois Leiter und Klaus Lugger sind stolz, den Innsbrucker Bürgern leistbares Wohnen zu ermöglichen. „Eine 50 m²-Mietwohnung kostet 360 Euro inklusive aller Nebenkosten, Heizung, Warmwasser und Tiefgarage“, erklärte Oppitz-Plörer. Eine Kaufwohnung sei unter einem Quadratmeterpreis von 2450 Euro zu erwerben.
„Die Architektur und das Passivhaus ist Vorbild für alle anderen Olympischen Dörfer“, betonte die Stadtchefin. Innsbrucks drittes Olympia-Dorf, „das größte Projekt der letzten Jahrzehnte der NHT“, hat 61,7 Millionen Euro gekostet, sagte Lugger.
Bis Mitte April werden alle 444 Wohnungen an ihre neuen Besitzer übergeben. Davon sind 260 Mietwohnungen, 53 betreute Wohnungen und 62 Mietkaufwohnungen. Die Wohnungen wurden „je nach Dringlichkeit“ an die Bewerber vergeben, erklärte Oppitz-Plörer.
Gestern erhielten bereits die Besitzer der ersten 65 Eigentumswohnungen die Schlüssel zu ihrer neuen Heimat. „Das Warten hat ein Ende“, freuen sich Philip Wohlgemuth und Daniela Sikan aus Innsbruck. Die Möbel werden sie nicht übernehmen, so wie laut Lugger die meisten der Wohnungsbesitzer. „Wir haben die Möbel karitativen Einrichtungen gegeben“, erklärte er. Nach den YOG seien so gut wie keine Schäden in den Wohnungen vorhanden. „Das kanadische Eishockeyteam hat lediglich einen Puk an die Wand geworfen“, schmunzelte Leiter. „Davon ist aber nichts mehr zu sehen.“
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