Im Oscar-Rausch: Das Geheimnis der Statuen
Los Angeles – Es dauert noch einige Wochen, bis die kleinen heiß begehrten goldenen Statuen einen neuen Besitzer haben. Trotzdem grassiert i...
Los Angeles –Es dauert noch einige Wochen, bis die kleinen heiß begehrten goldenen Statuen einen neuen Besitzer haben. Trotzdem grassiert in Hollywood schon leichtes Oscar-Fieber. 42 Statuen, die Ende Februar einen neuen Besitzer finden, sind dieser Tage in Hollywood eingetroffen. Die zunächst namenlosen Trophäen werden seit Jahrzehnten in einer Firma in Chicago hergestellt, berichtete das Internetportal OnTheRedCarpet.com. An Bord eines Linienflugzeugs ging es von dort nach Kalifornien.
Tom Sherak, Vorsitzender der Oscar-Akademie, begleitete die kostbare Fracht auf dem Flug, der scherzhaft „Oscar 1“ genannt wurde. Die Statuen sind 35 Zentimeter hoch und knapp vier Kilogramm schwer. Ein ganz schönes Schwergewicht, die Auszeichnung! Jeder Leinwandheld, egal ob vor oder hinter der Kammera, wünscht sich, einmal so einen kleinen goldenen Mann sein Eigen nennen zu dürfen. Unter einer Schicht aus 24-karätigem Gold verbergen sich bei einem Oscar Silber, Nickel, Kupfer und Zinn.
Doch es ist nicht der materielle Wert, der diese Statue so begehrt macht, es ist sein ideologischer. Er gilt als begehrtester Filmpreis der Welt und als höchste Auszeichnung für den, der ihn mit nach Hause nehmen kann.
Oscar ist ein Ritter, der auf einer Filmspule steht und sich auf ein Schwert stützt. Dieses Jahr findet die Oscar-Verleihung am 26. Februar statt. Millionen werden an diesem Tag wieder gebannt zuhause vor ihrem Fernseher sitzen und die spannende und zugleich feierliche Zeremonie verfolgen. Heuer wird der Preis bereits zum 84. Mal vergeben. Das Geschehen am roten Teppich wird mindestens so heiß diskutiert wie die Verleihung selbst.
Die Namen der Gewinner werden übrigens erst nach der Gala-Show in den Sockel der Oscar-Figur eingraviert. (TT, dpa)
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