Tausende Stunden stecken in Wägen
Imst – „Die sind für mich eigentlich die wahren Helden, wenn nicht sogar Wahnsinnige“, sagt der stellvertretende Obmann der Imster Fasnacht,...
Imst –„Die sind für mich eigentlich die wahren Helden, wenn nicht sogar Wahnsinnige“, sagt der stellvertretende Obmann der Imster Fasnacht, Luis Schlierenzauer, bewundernd. Gemeint sind die Wagenbauer. Traditionellerweise gibt es sieben große Fasnachtswägen. In die wird nicht nur viel Geld, sondern auch noch viel mehr Arbeit investiert. Sie sollten so groß wie möglich sein, damit sie gerade noch die Engstellen passieren können. Als Thema gab es diesmal etwa das SOS-Kinderdorf oder die Postgarage. Und die „Imschter Krämer“ kratzten gerade noch die Kurve beim berüchtigten Egger-Eck.
Dazu kamen freilich noch viele andere, kleinere Wägen. Da wurde einmal auf das frisch eröffnete Bordell aufmerksam gemacht oder man ließ sich einen Fasnachts-Diplomatenpass ausstellen.
Heute, anlässlich der Wilden Fasnacht, werden die Wägen freilich eine viel größere Rolle spielen. Denn die Larven bleiben heute zu Hause. Da können die Fasnachter auch einmal in andere Rollen schlüpfen. Aber in den Wägen geht‘s auf. (pascal)
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