Natur

Zwei schwerverletzte Kinder auf Tirols Pisten

Ein 14-jähriger Brite und eine siebenjährige Amerikanerin zogen sich am Sonntag bei Stürzen schwere Verletzungen zu.

Hochzillertal, Sölden – Ein Schitag im Hochzillertal endete für einen 14-Jährigen aus Aldershot, Großbritannien, mit lebensgefährlichen Verletzungen. Gegen 11 Uhr war der Bub alleine auf der schwarzen Piste unterwegs. Bei einer Schibrücke dürfte er die Kontrolle über seine Schier verloren haben und in eine Absicherung der Brücke gestürzt sein. Das Kind – es trug keinen Helm – dürfte mit dem Kopf gegen ein Kantholz der Absicherung geprallt sein. Der Bub zog sich schwerste Schädel- und Gesichtsverletzungen zu. Nach der Erstversorgung wurde das lebensgefährlich verletzte Kind in die Intensivstation der Klinik Innsbruck geflogen und dort notoperiert.

Die Polizeiinspektion Schwaz bittet unter der Telefonnummer 059133/7250 um Hinweise zum Unfallhergang.

Zu einem weiteren Schiunfall kam es am frühen Sonntagnachmittag auf einer roten Piste im Schigebiet Gaislach. Ein sieben Jahre altes Mädchen aus den USA fuhr mit ihren Schiern auf der roten Piste talwärts, als sie aus bisher ungeklärter Ursache von der Piste abkam und stürzte. Das Kind wurde nach der Erstversorgung durch die Pistenrettung mittels Taubergung des Notarzthubschraubers Alpin II geborgen und mit Verdacht auf Rücken- bzw. Wirbelsäulenverletzung in die Innsbrucker Klinik geflogen. (tt.com)