Kreative Spielwiese
Das neue Führungsduo plant ein gerafftes Programm für das Festival „Theater trifft“.
Innsbruck –Überraschend kam vergangenen November der Rückzug von Robert Renk aus dem Theaterfestival „Theater trifft“, das ein Schaufenster für die freie Szene sein soll. Die Veranstaltung, die alle zwei Jahre stattfindet, wird es aber weiterhin geben.
Die Führung liegt nun in den Händen von Katrin Jud und Thomas Gassner. Vieles bleibt beim Alten, etwa der Name, einiges soll optimiert werden. Neu ist, dass beim Festival nun Männer und Frauen zu gleichen Teilen zum Einsatz kommen werden. Eine vierköpfige Jury wählt die Theaterprojekte aus, die von 1. bis 21. Dezember 2012 zu sehen sind. Mit dem Festival wird heuer das „Freie Theater Innsbruck“ eröffnet, jener Ort beim Landhausplatz, an dem die freie Szene künftig ihre neue Heimat finden soll.
„Wir hatten heuer zwölf Einreichungen. Es waren durchwegs extrem spannende Projekte, eine Visitenkarte einer vielschichtigen Szene“, erklärt Katrin Jud. Ausgesucht wurden neun Produktionen. Das Festival dauert künftig statt zwei Monate nur noch drei Wochen, zwischen 60 und 70 Veranstaltungen sind geplant. Diese stehen unter dem Generalthema „Endlich Weltuntergang“. Der Mayakalender sagt ja das Ende der Welt für den 21. Dezember 2012 voraus. „An diesem Tag gibt es eine Weltuntergangsparty, bei dem eine Band so lange spielt, bis das Schiff untergegangen ist“, erklärt Gassner.
Wie bisher sind Theater Melone, Westbahntheater, Theater praesent, die Monopol und das Staatstheater dabei. Das Kellertheater pausiert aus Termingründen. Vier neue Theater werden mitmischen: Terpentinen, Ein Ensemble, 2013 und coop. fem, art. Bunt durchmischt soll das Projekt „Hasta la vista Baby“ sein. Fünf Minidramen von fünf Autoren werden von fünf Regisseuren mit drei Schauspielern in Art einer Soap umgesetzt. (pla)
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