Winter-Tourismus bisher gut unterwegs
Die österreichischen Tourismusbetriebe haben in der bisherigen Wintersaison 2011/12 eine gute Performance hingelegt. Von November bis Februar verbuchten sie laut Statistik Austria zufolge ein Gästeplus von 4,5 Prozent auf etwas mehr als elf Millionen. Die Zahl der Nächtigungen erhöhte sich gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres auf 44,6 Millionen.
Das positive Ergebnis ist hauptsächlich auf die verstärkten Nächtigungen durch ausländische Urlauber zurückzuführen, die auf 34,3 Millionen überdurchschnittlich stark zulegten. Die Zahl der Gäste aus dem Inland stieg im Jahresabstand um fast zwei Prozent auf 10,3 Millionen.
In den ersten vier Monaten des Winterhalbjahres waren die Nächtigungen mangels Schnee nur im Dezember rückläufig. Im traditionell starken Monat Februar, in dem heuer 37,2 Prozent aller Übernachtungen der bisherigen Wintersaison getätigt wurden, kletterte die Zahl der Nächtigungen jedoch um 11,7 Prozent nach oben, die Ankünfte erhöhten sich gegenüber dem Vorjahresmonat um fast zehn Prozent.
Grund dafür waren die gute Schneelage, der zusätzliche Februartag infolge des Schaltjahres und die bessere Aufteilung der Ferien in den wichtigsten Herkunftsmärkten. In Belgien hatten sich die „Krokusferien“ beispielsweise vom März in den Februar verschoben.
Die Nächtigungen in der bisherigen Wintersaison legten bei allen wichtigen Herkunftsnationen kräftig zu: Überdurchschnittlich hoch waren die Zuwächse laut Statistik Austria bei den Deutschen (plus 4,1 Prozent auf 16,8 Millionen), Niederländern (plus 4,9 Prozent auf 4,3 Millionen), Schweizern (plus 20,1 Prozent auf 1,4 Millionen) und Belgiern (plus 52,0 Prozent auf rund 996.800).
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