Land investiert jährlich zusätzlich 18 Mio. Euro in die Wohnbauförderung
Fokussierung auf Klimaschutz im Neubau und bei der Sanierung soll im Gesetz verankert werden.
Innsbruck – Die Wohnbauförderung erfährt in Tirol mit 1. Juli 2012 wesentliche Änderungen. Mit der aktuellen Novelle will der zuständige SP-Landesrat Hannes Gschwentner den Umweltschutz, insbesondere die Fokussierung auf Klimaschutz im Neubau und der Sanierung, als wesentliche Aufgabe im Gesetz verankern.
Insgesamt schaufelt das Land in den kommenden Jahren jährlich zusätzlich rund 18 Millionen Euro in die Wohnbauförderung. Ändern werden sich künftig die Richtlinien für Wärmepumpen, Komfortlüftungen und Solaranlagen. Gschwentner verspricht aber: „Für die Bauwerber wird sich nichts verkomplizieren.“
Erhöht werden künftig die Förderungen für verdichtete Bauweise (um bis zu 80 Euro pro m2) und die Förderungen von Eigenheimen. Einen größeren Teil am Förderkuchen bekommen auch die Alten- und Pflegeheime.
„Wir werden auch die Rückzahlungskonditionen für Kredite aus den 90er-Jahren verbessern“, kündigt Gschwentner an. Die Novelle soll am Mittwoch den Landtag passieren. (mw)
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