20 Jahre im Dienst für Kinder
Innsbruck – Mit einem Kunstprojekt der HTL Innsbruck gemeinsam mit Krabbelstuben-, Kindergarten- und Hortkindern des Stadtforums Pradl feier...
Innsbruck –Mit einem Kunstprojekt der HTL Innsbruck gemeinsam mit Krabbelstuben-, Kindergarten- und Hortkindern des Stadtforums Pradl feierte das Kinderschutzzentrum Innsbruck gestern sein 20-jähriges Bestehen.
„Wir können zurückblicken auf zwei Jahrzehnte Beratung, Begleitung und Therapie von mit Gewalt konfrontierten Kindern und Jugendlichen“, erklärte Karin Hüttemann, Geschäftsführerin des Tiroler Kinderschutzes. Die Betroffenen würden das Angebot sehr gut aufnehmen, betont Hüttemann: „Wir versuchen, das Erlebte mit den Kindern auf spielerische Art aufzuarbeiten. Oft haben wir es mit innerfamiliärem Missbrauch zu tun, da haben die Kinder Hemmungen, über ihre Erfahrungen zu sprechen“, erzählt die Kinderschutz-Geschäftsführerin. Entscheidend sei, auf jedes einzelne Kind einzugehen und auf die „individuellen Bedürfnisse“ zu achten. Neben Beratung und Therapie wird auch Prozessbegleitung angeboten. In den Kinderschutzeinrichtungen Wörgl und Imst finden Betroffene seit zehn Jahren Unterstützung, in Lienz seit bereits 19 Jahren. (TT)
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