Aus für Unterbergers Aventura-Park
Kiefersfelden – Das bayrische Wirtschaftsministerium hat die Pläne des Unterländers Fritz Unterberger für den Bau des Einkaufs- und Erlebnis...
Kiefersfelden –Das bayrische Wirtschaftsministerium hat die Pläne des Unterländers Fritz Unterberger für den Bau des Einkaufs- und Erlebniszentrums „Aventura“ in Kiefersfelden gekippt. Das Projekt hätte wegen seiner Größe eine Sondergenehmigung gebraucht. Das Wirtschaftsministerium begründete sein Nein zum „Aventura“-Tempel damit, dass der regionale Einzelhandel Schaden genommen hätte. „Wir nehmen den Bescheid zur Kenntnis. Das Projekt wird so nicht gebaut“, bestätigt der Tiroler Projektleiter Hans Lindenberger. „Wir werden jetzt beraten, wie es weitergeht.“ 34.000 Quadratmeter an landwirtschaftlichem Grund hat Investor Unterberger für das Projekt gekauft. Alleine in die Planung der Arena wurde zudem bereits eine Million Euro investiert. „In erster Linie geht es darum, was man jetzt mit dem Grund macht“, so Lindenberger. Die Pleite von Kneissl, das ursprünglich als Großmieter in das Areal einziehen hätte sollen, habe bei dem Aus für das Projekt keine Rolle gespielt. Lindenberger: „Wir haben so viele Mieter in der Warteschleife, dass die Kneissl-Causa überhaupt kein Problem gewesen wäre.“ In erster Linie sei das Projekt am Widerstand der Unternehmer in Rosenheim gescheitert. Ein Umzug des Projekts nach Österreich sei nicht geplant.
Investor Fritz Unterberger will Alternativen ausloten. „Es gibt einen Plan B“, so der Unternehmer: „Das Aventura, wie es jetzt geplant ist, wird nicht kommen. Das Thema Aventura haben wir aber nicht begraben. Wir werden etwas anderes machen, was es aber letztlich wird, das kann man jetzt noch nicht sagen.“ (mas)
Kommentare