Stadtfeuerwehr Wörgl hatte viel Arbeit

Wörgl – Auf Grund einer Erkrankung von Kommandant Josef Koidl musste heuer sein Stellvertreter Günther Ladstätter die Jahreshauptversammlung...

Wörgl –Auf Grund einer Erkrankung von Kommandant Josef Koidl musste heuer sein Stellvertreter Günther Ladstätter die Jahreshauptversammlung der Stadtfeuerwehr Wörgl leiten. Der Jahresbericht zeigte auf, dass von den Mitgliedern Jahr für Jahr mehr Leistung erbracht werden muss. So wurden die Feuerwehrmänner im Vorjahr nicht weniger als 448 Mal, um 33 Mal öfter als im Jahr 2010, zu Einsätzen der verschiedensten Art gerufen. Darunter waren 43 Brände und 172 Einsätze technischer Art. Die Zahl der Fehlalarme ist mit 99 noch immer sehr hoch. Der Rest waren Arbeitseinsätze wie etwa Hilfeleistungen nach schweren Gewittern oder umgestürzte Bäume durch Schneedruck.

Groß war letztes Jahr die Freude, als der neue Hub­steiger eintraf, der mit spezieller Rettungsausrüstung ausgestattet ist und sich bereits mehrere Tage später bei einer Personenbergung bewähren konnte. Allein zum Ankauf dieses Hubsteigers konnten aus der Kameradschaftskassa nicht weniger als 70.000 Euro zugeschossen werden. Über 3600 Euro flossen nochmals aus der Kameradschaftskassa in die spezielle Ausrüstung dieses hochmodernen Rettungs- und Löschfahrzeuges. In Summe gesehen wendeten die Wörgler Feuerwehrkameraden im letzten Jahr 13.065 Stunden auf.

Die Jahreshauptversammlung nützte die Stadtfeuerwehr auch dazu, um einem besonders verdienten Kameraden mit der höchsten Auszeichnung zu danken; Franz Soller, lange Zeit Kommandant der Wehr, der in seiner Amtszeit auch einen Modernisierungsschub einleitete, wurde die Ehrenmitgliedschaft verliehen. (wma)